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Würschinger GmbH
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Wärme­speicherEffizient und energie­sparend

Die beste Heizungs­anlage ist immer nur so gut wie ihr Wärme­speicher. Dieser speichert Wärme, wenn sie vorhanden ist und gibt sie, wenn sie benötigt wird, im Idealfall vollständig an das zu erwärmende Brauchwasser weiter. Inwieweit dies möglich ist, hängt von verschiedenen Eigenschaften des Speichers ab.

Moderne Wärme­speicher arbeiten effizient und energiesparend. Für eine besonders gute Wärme­speicherung bestehen verschiedene Möglichkeiten.

Trinkwasser-Wärmespeicher

Am verbreitetsten in Deutschland ist der einfache Trinkwasserspeicher. Er speichert aufgrund des begrenzten Fassungsvermögens relativ wenig Energie. Diese Begrenzung hat hygienische Gründe. Sie sorgt dafür, dass nach ca. zwei Tagen das einmal gespeicherte Wasser aufgebraucht wird. Trinkwasserspeicher für Solaranagen besitzen außer der Rohrschlange für den Kessel auch eine im unteren Bereich des Speichers. So kann die Solarenergie besser verwendet werden. Um Verbrühungen vorzubeugen und zum Schutz vor Kalk ist diese Speicherart auf eine Wassertemperatur 60° Celsius begrenzt. Um Beschädigungen durch Korrosion vorzubeugen werden sie im Allgemeinen emailliert oder vollständig aus Edelstahl gefertigt.

Pufferspeicher / Heizwasserspeicher

Die Einsetzbarkeit von Heizwasser- oder Pufferspeichern ist überall dort sinnvoll, wo sich eine zeitverzögerte Wärmenutzung eignet. Dies können Solaranlagen, Wärmepumpen oder auch Biomassekessel sein. Bei Speichern von über 500 Liter Fassungsvermögen sollte unbedingt auf eine ausreichende Dämmung geachtet werden, genau wie auf eine gute Hydraulik der Anlage und eine möglichst geringe Rücklauftemperatur. Puffer- oder Heizwasserspeicher können durch eine bestimmte Art von Wärmetauschern (Glattrohr) auch das Einspeichern von Solarenergie ermöglichen.

Pufferspeicher mit Frischwasserstation

Diese Art der Warmwasserbereitung sucht seinesgleichen. Pufferspeicher mit Frischwasserstation nutzen einen relativ komplexen Weg der Bereitung von Warmwasser, was sehr gute Ergebnisse erzielt. Extern, jedoch direkt am Puffer befestigt, befindet sich die elektronische, temperaturgeregelte Frischwasserstation, durch die das heiße Wasser mithilfe eines außenliegenden Plattenwärmetauschers gepumpt wird. Auf der gegenüberliegenden Seite wird dadurch das frische Wasser temperiert. Die sich dabei entwickelnden Rücklauftemperaturen sind so gering, dass der Pufferspeicher stark abgekühlt wird. Temperaturen von 20° Celsius sind dabei möglich. Die Ausbeute an speicherbarer Energie kann so gravierend gesteigert werden.

Edelstahlwellrohrspeicher

Ähnlich dem Aufbau eines Pufferspeichers ist auch der Edelstahlwellrohrspeicher. Der Unterschied besteht hier lediglich darin, dass statt eines Trinkwasserspeichers ein Wellrohr aus Edelstahl mit großer Oberfläche integriert ist, das die Wärme überträgt. Eine Minimierung der Keimgefahr innerhalb des Wassers geht damit einher, weil es mehrfach pro Tag verbraucht wird. Durch den Kaltwasserzulauf des Speichers kann er stärker auskühlen, was eine sehr gute Energieeffizienz mit sich bringt.

Schichtenspeicher

Durch hocheffizienten Betrieb verfügen Schichtenspeicher über die beste Energienutzung im Bereich der Wärmespeicher. Sie verfügen über ein- oder angebaute Durchfluss-Warmwassersysteme, um niedrige Temperaturen beim Rücklauf zu erhalten. Verschiedene Einsätze schichten das Wasser, je nach Dichte, bei unterschiedlichen Wassertemperaturen auf dem passenden Niveau ein. Ungünstige Strömungen werden damit unterbunden und das Heizmedium auf diese Weise genau an der Stelle entnommen, an dem es die passende Temperatur hat.

Beste Voraussetzungen

Die besten Voraussetzungen für Wärmespeicher haben Sie, wenn Sie diesen in einem ausreichend gedämmten Raum (min. 100 mm Dämmung) mit ausreichend Tragfähigkeit aufstellen. Es wird dringend empfohlen, die Heizung vor der Nutzung eines Wärmespeichers durch einen hydraulischen Abgleich optimieren zu lassen. Eine Steuerung, um das Warmwasser ausschließlich bei Nutzung zirkulieren zu lassen ist empfehlenswert, da sich eine Brauchwasserzirkulation abträglich auf den Speicher auswirkt. Für eine Warmwasserspeichernutzung können öffentliche Fördermittel beantragt werden. Genaue Informationen finden Sie auf den Seiten des BAFA oder der KFW.

Weihnachten 2016
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